1.6 Wertschöpfung

Bayer schafft auf vielseitige Weise nachhaltigen Wert für seine Interessengruppen entlang aller Stufen der Wertschöpfungskette (Grafik „Stufen der Wertschöpfungskette“). Hierbei steht die Wertschöpfung durch innovative Produkte und Lösungen in unseren Kerngeschäftsfeldern im Mittelpunkt. Des Weiteren führen wir Produktionsstandorte in aller Welt, investieren in Forschung und Entwicklung, arbeiten mit internationalen sowie lokalen Lieferanten und leisten einen Beitrag zur volkswirtschaftlichen Entwicklung in unseren Zielmärkten. Als Arbeitgeber sorgen wir außerdem für Arbeitsplätze in Industrie- wie in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie für Kaufkraft durch Löhne und Gehälter und stützen die öffentliche Infrastruktur durch die Zahlung von Steuern und Abgaben.

Stufen der Wertschöpfungskette

Stufen der Wertschöpfungskette (Grafik)Stufen der Wertschöpfungskette (Grafik)

Mit der Wertschöpfungsrechnung möchten wir zeigen, in welchem Umfang Bayer in direkter Weise zum öffentlichen und privaten Einkommen beigetragen hat. Diese Betrachtung macht deutlich, welchen direkten finanziellen Wert wir mit unserem wirtschaftlichen Handeln für unsere Interessengruppen schaffen. Wir definieren die Wertschöpfung als die von Bayer im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Leistung abzüglich der Kosten der bezogenen und verbrauchten Güter und Leistungen sowie Abschreibungen.

Die Unternehmensleistung des Bayer-Konzerns betrug im Jahr 2015 47,8 Mrd €. Die Wertschöpfung betrug 17,5 Mrd €. Von der Wertschöpfung entfielen 11,2 Mrd € (64 %) auf die Mitarbeiter, 2,1 Mrd € (12 %) auf die Aktionäre, 0,8 Mrd € (4 %) auf Fremdkapitalgeber und 1,5 Mrd € (9 %) auf den Staat. Der verbleibende Teil wurde im Unternehmen als Rücklage thesauriert.

Wertschöpfung des Konzerns 2015

Wertschöpfung des Konzerns 2015 (Tortendiagramm)Wertschöpfung des Konzerns 2015 (Tortendiagramm)