4.2 CropScience

Forschungsgebiete und -standorte

CropScience verfügt über ein weltweites Netz von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Unsere größten Standorte zur Erforschung und Entwicklung sind:

Forschungs- und Entwicklungsstandorte

Standort
Land
Schwerpunkte

Monheim a. R.

Deutschland

F&E von Pflanzenschutzmitteln, Schwerpunkt Insektizide

Frankfurt a. M.

Deutschland

F&E von Pflanzenschutzmitteln, Schwerpunkt Herbizide

Lyon

Frankreich

F&E von Pflanzenschutzmitteln

Sophia Antipolis

Frankreich

F&E von Pflanzenschutzmitteln

Raleigh / Research Triangle Park

USA

F&E von Pflanzenschutzmitteln, Forschungszentrum für Saatgut

Sacramento

USA

F&E von Pflanzenschutzmitteln

Gent

Belgien

Forschungszentrum für Saatgut

Nunhem

Niederlande

Forschungszentrum für Gemüsesaatgut

Lubbock

USA

Forschungszentrum für Saatgut, Schwerpunkt Baumwolle

Morrisville

USA

Forschungszentrum für Saatgut

Während die Forschungstätigkeiten an einigen zentralen Standorten gebündelt sind, finden die Entwicklungsaktivitäten sowie die Saatgutzüchtung sowohl in zentralen Einrichtungen als auch in zahlreichen Feldversuchsstationen weltweit statt. So kann eine Prüfung der zukünftigen Wirkstoffe und Sorten entsprechend den spezifischen regionalen und lokalen Anforderungen gewährleistet werden. Die genannten Forschungszentren im Bereich Seeds konzentrieren sich auf die Verbesserung von Saatgut und gezielten Saatguteigenschaften mittels Saatguttechnologie und -züchtung.

Im November 2015 eröffnete CropScience drei neue Institute innerhalb des brasilianischen Forschungs- und Innovationszentrums in Paulínia: Das erste Applikationstechnologie-Zentrum außerhalb Deutschlands, ein Labor zur Überwachung von Resistenzen und ein Zentrum für Landwirtschaft in Tropenregionen.

Crop Protection / Seeds

Forschungsgebiete

Bei Crop Protection / Seeds arbeiten unsere Wissenschaftler aus den Bereichen verbesserter Saatguteigenschaften, Saatguttechnologie, Saatgutzüchtung, Agrarchemie und Biologika im Rahmen eines integrierten Forschungsansatzes eng zusammen. Die Fachkompetenzen aus der chemischen und biologischen Forschung sowie der Feldentwicklung werden so optimal gebündelt und auf unsere langfristigen Forschungsziele und Geschäftsstrategien in den einzelnen Anbaukulturen ausgerichtet.

Im Bereich Crop Protection verfolgen wir das Ziel, innovative und sichere Wirkstoffe für den Einsatz als Insektizide, Fungizide, Herbizide und Saatgutbehandlungsmittel in einer nachhaltigen Landwirtschaft zu erforschen und zu entwickeln. Hierbei stehen uns moderne Technologien aus den Bereichen der Chemie, Biologie und Biochemie, wie etwa Hochdurchsatz-Screening und Bioinformatik, für die Identifizierung neuer chemischer Leitstrukturen zur Verfügung. Zusätzlich erweitern wir den Einsatzbereich unserer Wirkstoffe durch neue Mischungen oder die Entwicklung innovativer Formulierungen. Dadurch wollen wir ihre Anwendbarkeit auf andere Kulturpflanzen oder in anderen Regionen ermöglichen, aber auch die Handhabbarkeit der Produkte verbessern. Erfolgreiche Kooperationen mit externen Partnern ergänzen unsere eigenen Aktivitäten.

Im Bereich Seeds forschen wir an der Optimierung von Pflanzeneigenschaften und entwickeln neue Sorten in unseren bisherigen Kernkulturen Baumwolle, Raps / Ölsaaten und Reis sowie im Gemüsesaatgut. Mittlerweile haben wir unsere Forschungsaktivitäten auch auf Weizen und Sojabohnen als weitere Kernkulturen ausgedehnt. Im Fokus unserer Arbeit steht die Verbesserung der agronomischen Eigenschaften dieser Kulturen. Unsere Forscher arbeiten an der Steigerung der Ertragskraft von Nutzpflanzen und der Erhöhung der Pflanzenqualität, z. B. durch veränderte Rapsölprofile oder optimierte Baumwoll-Faserqualitäten. Darüber hinaus entwickeln wir Pflanzen, die eine hohe Toleranz gegenüber externen Stressfaktoren wie Trockenheit aufweisen und Wasser effektiver nutzen können. Weitere Schwerpunkte bestehen darin, neue Herbizidtoleranzen auf der Basis alternativer Wirkmechanismen zu entwickeln sowie die Insektenresistenz und Krankheitstoleranz zu verbessern. Dabei werden moderne Züchtungsverfahren von der marker-gestützten Züchtung bis hin zu Methoden der Pflanzenbiotechnologie genutzt.

Technologische Fortschritte bieten Landwirten schnellere und genauere Methoden, um ihre Pflanzen zu überwachen. Solche digitalen Lösungen können helfen, die Vorgänge auf ihren Feldern besser zu verstehen, und ermöglichen es, schnell und einfach Entscheidungen zu treffen und Risiken besser zu kalkulieren. Wir möchten diese Entwicklung in Zukunft unterstützen, indem wir Landwirten spezielle agronomische Empfehlungen geben. Deshalb entwickeln wir neben unseren klassischen Forschungsprojekten außerdem digitale Produkte, bei denen wir Feldanalysen und statistische Modelle mit zusätzlichen Daten anreichern und diese auch für ein bestimmtes Feld anpassen bzw. individualisieren können, um unsere Kunden bei ihren Entscheidungen zu unterstützen.

Neue Produkte und Zulassungen

Auch 2015 konnte CropScience eine Reihe von wichtigen Zulassungen erreichen. So erhielten wir im Januar 2015 von der US-Umweltschutzbehörde EPA die Zulassung für das neue Insektizid Sivanto™. Es kontrolliert saugende Schädlinge im Obst- und Gemüseanbau sowie in vielen Ackerkulturen. Sivanto™ beruht auf dem Wirkstoff Flupyradifurone und ist ein neuartiges systemisches Insektizid. In Mexiko und Korea erhielt CropScience im Frühjahr 2015 die Zulassung. Im November 2015 folgte die Zulassung von Flupyradifurone durch die Europäische Kommission. Erste nationale Registrierungen für Sivanto prime™ in europäischen Ländern werden 2016 erwartet, die Markteinführung ist für 2017 geplant.

Das Produkt Council™ bekam bereits im Jahr 2014 eine Zulassung in Südkorea, wo es seit der Anbausaison 2015 erhältlich ist. Das neue Reisherbizid wird die Unkrautbekämpfung deutlich verbessern, da es über ein vorteilhaftes Umweltprofil sowie eine exzellente Verträglichkeit verfügt. Diese Eigenschaften machen Council™ zu einem umweltfreundlichen und zukunftsweisenden Produkt im asiatischen Reismarkt.

Im August 2015 erhielt CropScience von der Europäischen Kommission die Zulassung für den Wirkstoff Terpenoid Blend QRD 460 des Produkts Requiem™. Das biologische Insektizid dient der Bekämpfung saugender Schädlinge. Die Markteinführung in Europa ist für 2017 geplant.

Im September 2015 eröffnete CropScience neue Gebäude für sein europäisches Weizenzuchtzentrum in Gatersleben, Deutschland. Ein Schwerpunkt unserer Weizen-Aktivitäten liegt in der Entwicklung von Hybrid-Saatgut, das deutlich bessere Ertragsstabilität verspricht als herkömmliches Saatgut und voraussichtlich nach dem Jahr 2020 angeboten wird. Bereits im September 2014 kündigte CropScience an, zwischen 2010 und 2020 insgesamt 1,5 Mrd € in Forschung und Entwicklung von Weizensaatgut und -pflanzenschutz zu investieren. CropScience verbindet dabei die Erforschung und Entwicklung von Pflanzeneigenschaften, molekulare Züchtung und neueste IT-Technologie, um das genetische Potenzial von Weizensaatgut in Bezug auf Ertragssteigerungen zu optimieren. Den ersten Schritt in diese Richtung konnten wir 2015 mit der Markteinführung unseres ersten konventionellen Weizensaatguts in der Ukraine erreichen.

Bei vielen Kulturpflanzen können mit konventionellen Züchtungsmethoden große Erfolge erzielt werden, etwa bei Gemüse. Da Gemüse insbesondere für die Frischvermarktung und den Frischverzehr vorgesehen ist, haben Handel und Verbraucher hier besonders hohe Anforderungen bezüglich Aussehen, Nährstoffgehalt, Geschmack und Haltbarkeit. Neue, diesen Anforderungen entsprechende Gemüsesaatgutsorten bringen wir kontinuierlich auf den Markt.

Akquisitionen und Kooperationen

Im Februar 2015 unterzeichneten Vertreter von CropScience und GLOBALG.A.P ist ein weltweit anerkanntes Qualitätssicherungssystem in der Landwirtschaft mit Fokus auf Lebensmittelsicherheit sowie guter fachlicher Praxis in der Landwirtschaft (Good Agricultural Practices). Dazu gibt es modulare und kundenspezifische Lösungen für die Zertifizierung und Prüfung von Betrieben und den Aufbau von Trainingsprogrammen. GLOBALG.A.P.-Anforderungen konzentrieren sich auf Produktsicherheit, Umweltverträglichkeit sowie die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen von Mensch und Tier. . eine Vereinbarung über den weiteren Ausbau ihrer Zusammenarbeit. Die Partner wollen nachhaltige Anbaumethoden fördern und dadurch Obst- und Gemüseerzeugern weltweit helfen, die GLOBALG.A.P.-Zertifizierungsstandards zu erfüllen.

Weltweit gefährden Unkrautresistenzen gegen Herbizide die Effizienz und Nachhaltigkeit des Pflanzenbaus. Um der globalen Landwirtschaft schneller neue Problemlösungen anbieten zu können, hat CropScience die Kapazitäten im Bereich der Herbizidforschung erheblich verstärkt: Im Juni 2015 vereinbarte CropScience eine fünfjährige Innovationspartnerschaft mit Grains Research & Development Corporation (GRDC). Ziel soll unter anderem die beschleunigte Auffindung und Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Kontrolle bedeutender und resistenter Unkrautarten sein. GRDC wird dafür die Erweiterung der existierenden Kapazitäten im globalen Herbizid-Forschungszentrum von CropScience in Frankfurt um etwa 40 Wissenschaftler und Techniker finanzieren.

Im Juni 2015 gab CropScience den Kauf der indischen SeedWorks India Pvt. Ltd. mit Sitz in Hyderabad bekannt. Das Unternehmen ist auf die Züchtung, Herstellung und Vermarktung von Hybrid-Saatgut für Tomaten, Chili, Okra und Kürbis spezialisiert. Bestehende und neue Sorten sollen unter der CropScience- Marke Nunhems™ vertrieben werden.

Im September 2015 kündigten CropScience und die Organisation Round Table on Responsible Soy (RTRS) an, Soja-Produzenten gemeinsam bei der Zertifizierung ihrer Kulturen nach RTRS-Standards zu helfen. Die RTRS-Zertifizierung gewährleistet, dass Soja – ob als Rohstoff oder als verarbeitetes Produkt – aus einer Erzeugung stammt, die umweltgerecht, sozialverträglich und wirtschaftlich tragfähig ist. Die Kooperation ist zunächst auf Brasilien konzentriert.

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit den Akteuren der gesamten Lebensmittelkette sind besonders unsere „Food-Chain-Partnerschaften” hervorzuheben. Hier unterstützt CropScience alle Beteiligten, vom Landwirt über den Lebensmittelverarbeiter, den Im- und Exporteur bis zum Groß- und Einzelhändler. Seit 10 Jahren ist CropScience weltweit in Food-Chain-Partnerschafts-Projekten aktiv, vor allem in Asien, Lateinamerika und Europa. Ca. 7.400 Experten beraten dabei Landwirte im nachhaltigen Anbau von der Auswahl des Saatguts über den kontrollierten und umweltschonenden Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis zur transparenten Kontrolle der Erzeugung und Hilfe im Erreichen von Zertifizierungen.

Online-Ergänzung: 3-4.2-1:

eingeschränkt geprüft

Unsere Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in diesen gemeinsamen Projekten ist heute ein international erfolgreiches Geschäftsmodell für alle an der Lebensmittelkette Beteiligten. Insbesondere Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern profitieren von den verbesserten Erzeugungs- und Vermarktungsstrukturen. Seit 2014 haben wir unsere Partnerschaft mit Unilever signifikant ausgebaut. Dazu gehört ein Food-Chain-Partnership-Projekt in Kenia für Raps, dessen integrierte Lösung nicht nur Pflanzenschutz beinhaltet, sondern auch Saatgut sowie Unterstützung zur Zertifizierungserlangung und agronomische Trainingsmaßnahmen. Ziel des Projekts ist es, den Ertrag, die Erntequalität sowie damit einhergehend die Einkünfte der Landwirte zu stabilisieren oder gar zu erhöhen.

CropScience ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Forschungs- und Industriepartnern aus den verschiedensten Bereichen der Agrarwirtschaft, chemischer und biologischer Forschung sowie der Lebensmittelindustrie. Eine Übersicht über die wesentlichen Forschungspartnerschaften finden Sie in der Online-Ergänzung 3-4.2-2

Online-Ergänzung: 3-4.2-2:

eingeschränkt geprüft

Wesentliche Forschungspartnerschaften CropScience

Ziel der Kooperation

Ertragssteigerung von Weizen durch native Pflanzeneigenschaften – Entdeckung, Validierung und Integration

Nutzung von Mikroben zur Verbesserung der Bodengesundheit für gesteigerte Produktivität von Pflanzen

Entwicklungspartnerschaft für innovative Herbizide zur Gräserkontrolle

Gemeinsames Entwickeln von neuen Substanzen gegen Moskitos, die Krankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber übertragen

Verfahren der Systembiologie entwickeln und anwenden, um die Steuerung von Stoffwechselprozessen in Pflanzen besser zu verstehen

Integrierte Forschungs- und Entwicklungspipeline

Konzernziel 2015:

Start von Feldstudien zum Nachweis der technischen Machbarkeit von zwei neuen Wirkstoffen oder Pflanzeneigenschaften

Unsere integrierte Produktpipeline für Pflanzenschutz und Saatguttechnologie enthält eine Vielzahl an neuen Pflanzenschutzprodukten, Saatgutsorten und Weiterentwicklungen (Life Cycle Management), die zwischen 2014 und 2019 auf den Markt gebracht werden sollen. Insgesamt erwarten wir für diese Produkte ein Spitzenumsatzpotenzial von über 5 Mrd €. Gemäß unserem Konzernziel 2015 starteten wir Feldstudien zum Nachweis der technischen Machbarkeit eines neuen Wirkstoffs, einer neuen Pflanzeneigenschaft sowie zweier neuer Biologika. Als neue Pflanzeneigenschaft definieren wir ein spezifisches Merkmal, das bislang bei Bayer noch nicht für diese Kulturpflanzen vorhanden ist.

In der Tabelle ist eine Auswahl der im Geschäftsjahr neu eingeführten Produkte sowie der bis 2019 erwarteten Markteinführungen aufgelistet:

Innovationspipeline1

Indikation / Kultur
Produkt / Pflanzeneigenschaft
Produktgruppe
Markteinführung2

Insektizid

Sivanto™

Chemischer Pflanzenschutz

2015

Herbizid

Council™

Chemischer Pflanzenschutz

2015

Weizen

konventionelles Saatgut

Seeds

2015

Raps

Duale Herbizidtoleranz

Seeds

2016

Insektizid

Neuer Wirkstoff

Biologischer Pflanzenschutz

2017

Baumwolle

Duale Herbizidtoleranz + Insektenresistenz

Seeds

2017

Raps

Duale Herbizidtoleranz

Seeds

2017

Raps

Herbizidtoleranz

Seeds

2017

Sojabohnen

Duale Herbizidtoleranz

Seeds

2017

Insektizid

Neuer Wirkstoff

Chemischer Pflanzenschutz

2019

Fungizid

Neuer Wirkstoff

Chemischer Pflanzenschutz

2019

Sojabohnen

Dreifache Herbizidtoleranz

Seeds

2019

Sojabohnen

Duale Herbizidtoleranz

Seeds

2019

1 Auswahl neuer Produkte
2 2016-2019: geplante Markteinführung
Stand: 06.01.2016

Environmental Science

Forschungsgebiete

Environmental Science bietet Privatkunden und professionellen Anwendern Lösungen auf chemischer und biologischer Basis in den Bereichen Schädlings- und Unkrautbekämpfung an. Dafür werden Substanzen aus dem Bereich Crop Protection sowie von externen Partnern weiterentwickelt, beispielsweise für Anwendungen im eigenen Garten, auf Golfplätzen, an Straße und Schiene oder auch in der Forstwirtschaft.

Aktivitäten im Berichtsjahr

Im Mittleren Osten erweiterte Environmental Science seine Produktpalette für professionelle Anwender durch die Einführung verschiedener innovativer Formulierungen unseres Insektizids Maxforce™. Das neue biologische Produkt Dedevap Green™ steht in Deutschland zum Einsatz in Getreidespeichern zur Verfügung. Environmental Science kooperiert außerdem mit Unternehmen in Brasilien und Argentinien zur Förderung einer nachhaltigen Forstwirtschaft, etwa durch den Einsatz von Produkten wie unserem Herbizid Esplanade Forest™, das dank seines lang anhaltenden Effekts eine Reduktion von Herbizid-Applikationen ermöglicht. Unsere Produktpalette erweitern wir kontinuierlich um Fungizide, etwa mit dem Launch von Dedicate™ in Europa, Chipco Signature Xtra™ in den USA sowie mit dem biologischen Nematizid Nortica™.

Für Privatkunden arbeiteten wir auch 2015 an der Entwicklung innovativer und leicht handhabbarer Verpackungen sowie am Ausbau unserer Produktpalette biologischer Lösungen. Mit der Einführung der neuen Fungizide Consento™ und Emerald™ in Zentraleuropa und Italien, des Schneckenmittels Dismo™ in Frankreich und Österreich sowie der neuen Formulierungen von Decis Garten™ in Italien und Benelux haben wir unser Portfolio von Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmitteln vervollständigt.

Seit über 50 Jahren spielt Bayer eine aktive Rolle im Kampf gegen Malaria, bis heute eine der gefährlichsten Tropenkrankheiten. Environmental Science ist ein führender Hersteller von Innenraum-Sprühinsektiziden gegen die Malariamücke und schützt jährlich etwa 50 Millionen Menschen vor der Krankheit. Im Jahr 2015 erhielt Environmental Science die Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) für den Einsatz der Marke Fludora™ gegen Malaria im Rahmen von Integrierten Schädlingsbekämpfungsprogrammen (Integrated Pest Management). Darüber hinaus entwickelt Environmental Science derzeit ein neues Outdoor Spray, K-Othrine Polyzone™, für die Bekämpfung von Dengue-Fieber in Südostasien. Dieses soll ab 2017 zur Verfügung stehen.