10.3 Emissionen in die Luft

Emissionen in die Luft stammen bei Bayer größtenteils aus der Erzeugung und dem Verbrauch von Strom, Dampf und Prozesswärme. Unser Einsatz für eine höhere Energieeffizienz hilft sowohl Kosten als auch Emissionen zu reduzieren. Darüber hinaus wollen wir auf mehreren Ebenen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten: Wir haben uns ambitionierte Ziele zur Ressourceneffizienz gesetzt und konzernweit geltende Maßnahmen etabliert.

Konzernziel Innovation Covestro:

Verbesserung der Technologie von Produktions­prozessen zur Erhöhung der Energieeffizienz

Unser Engagement gliedert sich in drei Bereiche:

1. Effizientere Produktion: Wir wollen in der eigenen Produktion durch Steigerung der Energieeffizienz und Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in unseren Kraftwerken sowie durch Entwicklung und Vermarktung neuer klimafreundlicherer Technologien Emissionen von Treibhausgasen reduzieren. Mithilfe eigener Energiemanagementsysteme sowie Produktions- und Prozessinnovationen konnten in den vergangenen Jahren erhebliche Ressourcen eingespart werden. Energieeffizienzprojekte aus dem seit 2008 implementierten Energiemanagementsystem STRUCTese™ führen zu jährlichen Einspareffekten. Berücksichtigt man alle nachhaltigen Einspareffekte seit Einführung von STRUCTese™, so beliefen sich diese 2015 auf 1,55 Mio MWh Primärenergie.

2. Emissionsminderung durch Marktlösungen: Unsere Produkte tragen auf vielfältige Weise zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei. Insbesondere in der Gebäudedämmung, im Leichtbau sowie in der Landwirtschaft können wir unseren Kunden in dieser Hinsicht helfen. Wir bieten ihnen sowohl Lösungen zur Reduzierung von Emissionen als auch für die Anpassung an den Klimawandel. Dazu gehören u. a. moderne Pflanzenschutzmittel, die höhere Erträge ermöglichen, neue Anbaumethoden wie „precision farming“ und die Entwicklung von Pflanzen, die mit Stressfaktoren wie extremen Temperaturen und Trockenheit besser zurechtkommen. Nähere Informationen, etwa zur Bekämpfung der – durch den Klimawandel voranschreitenden – Bedrohung durch den Malariaerreger, finden Sie in Kapitel 4 „Forschung, Entwicklung, Innovation“ bei CropScience.

3. Emissionsminderung in Nicht-Produktionsbereichen bei Bayer: Hierzu gehören – mit der Reduktion der spezifischen CO2-Emissionen auf 110 g / km bis 2020 für neu zugelassene Fahrzeuge – ein ehrgeiziges Reduktionsziel für unsere Fahrzeugflotte, eine optimierte Logistik sowie die Weiterentwicklung unserer Informations- und Kommunikationstechnologien unter Umweltgesichtspunkten („Green IT“). Im Bereich der über 25.000 Fahrzeuge umfassenden globalen Konzernfahrzeugflotte konnten durch unsere „EcoFleet“-Initiative die CO2-Emissionen neu zugelassener Fahrzeuge 2015 um weitere 7g / km auf nunmehr 141 g / km gesenkt werden.

Treibhausgas-Emissionen

Bayer berichtet alle Treibhausgas-Emissionen des Konzerns nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol ( GHG Protocol Das „Greenhouse Gas Protocol“ hat sich als das internationale Berechnungsinstrument zur Erfassung, Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasen etabliert. Die Standards umfassen alle Emissionen innerhalb einer Wertschöpfungskette. Hierbei richtet sich Bayer nach dem „Corporate Standard“, der die direkten (Scope 1) und die indirekt erzeugten (Scope 2) Treibhausgas- Emissionen umfasst, sowie nach dem „Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard“, der die Emissionen der übrigen Wertschöpfungsketten erfasst. Mit der Aktualisierung der GHG-Richtlinien zu Scope 2 wurde 2015 eine duale Berichterstattung eingeführt. Danach müssen die indirekten Emissionen sowohl nach der standortbezogenen (location-based) als auch der marktorientierten (market-based) Methode berichtet werden. Die standortbezogene Methode nutzt die regionalen oder nationalen durchschnittlichen Emissionsfaktoren, die marktorientierte Methode hingegen berücksichtigt die in den Nachweisinstrumenten enthaltenen anbieter- oder produktspezifischen Emissionsfaktoren. ). Die direkten Emissionen aus eigenen Kraftwerken, Abfallverbrennungs- und Produktionsanlagen (entspricht Scope 1 des GHG Protocol) sowie die indirekten Emissionen, die aus dem externem Bezug von Strom, Dampf und Kälte resultieren (Scope 2), werden an allen Produktionsstandorten sowie an relevanten Verwaltungsstandorten erhoben.

Mit der Aktualisierung der GHG-Richtlinien zu Scope 2 wurde 2015 eine duale Berichterstattung eingeführt. Danach müssen die indirekten Emissionen sowohl nach der standortbezogenen (location-based) als auch der marktorientierten (market-based) Methode berichtet werden. Die standortbezogene Methode nutzt die regionalen oder nationalen durchschnittlichen Emissionsfaktoren, die marktorientierte Methode hingegen berücksichtigt die anbieter- oder produktspezifischen Emissionsfaktoren. Wir berichten ab 2015 erstmals nach der neuen Richtlinie, die seit 2012 rückwirkend dargestellt wird. Um die Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten, berichten wir in diesem Jahr zusätzlich noch einmal nach der von uns bislang genutzten Systematik.

Treibhausgas-Emissionen1 des Konzerns

 

 

in Mio t CO2-Äquivalenten

 

 

2011

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

1

Portfoliobereinigt nach GHG Protocol

2

2015 waren 86,8 % der Emissionen CO2-Emissionen, 12,7 % N2O-Emissionen, knapp 0,5 % teilfluorierter Kohlenwasserstoff sowie 0,04 % Methan.

3

Typischerweise macht CO2 bei Verbrennungsprozessen mehr als 99 % aller Treibhausgas-Emissionen aus. Daher beschränken wir uns bei der Berechnung der indirekten Emissionen auf CO2.

4

Die Rückberechnung nach der market-based Methode ist erst ab 2012 möglich, da die für die Berechnung notwendigen Re-Diss-Faktoren zum ersten Mal für das Jahr 2012 veröffentlicht wurden.

5

Die market-based Methode des neuen Scope 2 GHG-Protokolls spiegelt die indirekten Emissionen sowie den Erfolg von Emissionsreduktionsmaßnahmen am verlässlichsten wider, darum haben wir für die Berechnungen der gesamten und spezifischen Treibhausgas-Emissionen die nach der market-based Methode berechneten Emissionsvolumina benutzt.

6

Die spezifischen Konzernemissionen errechnen sich aus der Gesamtmenge an direkten und nach der market-based Methode des neuen Scope 2 GHG Protokolls berechneten indirekten Emissionen der Teilkonzerne inkl. der konzernübergreifend berichteten Emissionen am Standort Belford Roxo und aus der Fahrzeugflotte dividiert durch die produzierten Verkaufsmengen der drei Teilkonzerne in Tonnen. Von den direkten und indirekten Emissionen werden dabei die Mengen abgezogen, welche aus Energielieferungen an dritte Firmen stammen. Bei Covestro werden die bei der Produktion anfallenden Nebenprodukte Natronlauge und Salzsäure, sowie Handelsprodukte nicht berücksichtigt.

Direkte Emissionen von Treibhausgasen2

 

4,23

 

4,24

 

4,09

 

4,02

 

4,41

Indirekte Emissionen von Treibhausgasen3, nach der bisherigen Methode (Erhebung bis 2014)

 

3,92

 

4,12

 

4,29

 

4,70

 

4,64

Indirekte Emissionen von Treibhausgasen3, nach der location-based Methode (Erhebung ab 2015)

 

 

4,71

 

4,85

 

5,03

 

4,94

Indirekte Emissionen von Treibhausgasen3, nach der market-based Methode (Erhebung ab 2015)

 

4

 

4,72

 

4,91

 

5,53

 

5,30

Gesamte Treibhausgas-Emissionen, nach der bisherigen Methode (Erhebung bis 2014)

 

8,15

 

8,36

 

8,37

 

8,72

 

9,05

Gesamte Treibhausgas-Emissionen, nach der market-based Methode (Erhebung ab 2015)5

 

 

8,96

 

9,00

 

9,55

 

9,71

Spezifische Treibhausgas-Emissionen (t CO2e/t), nach der bisherigen Methode (Erhebung bis 2014)6

 

0,95

 

0,98

 

1,00

 

1,02

 

1,09

Spezifische Treibhausgas-Emissionen (t CO2e/t), nach der market-based Methode (Erhebung ab 2015)5,6

 

 

1,06

 

1,09

 

1,12

 

1,19

Im Berichtsjahr stieg die gesamte Menge an Treibhausgas-Emissionen konzernweit um 1,7 % (Scope 2 market-based) an. Dabei nahmen die direkten Emissionen um 9,7 % zu, die indirekten Emissionen sanken um 4,1 % (Scope 2 market-based). Der Anstieg der direkten Emissionen ist hauptsächlich auf höhere Lachgasemissionen aufgrund einer deutlichen Zunahme der Salpetersäureproduktion am Standort Caojing, China, zurückzuführen sowie durch zusätzliche Emissionen aus der dortigen Verbrennung von flüssigen und thermischen Abfällen. Wesentlich zur Steigerung der direkten Emissionen trug auch der erhöhte Energieverbrauch Dritter am CropScience-Standort Institute, USA, bei.

Konzernziel 2020:

Reduktion der spezifischen Treibhausgas-Emissionen um

20 %

Gemäß unserem Konzernziel streben wir an, die spezifischen Treibhausgas-Emissionen (Gesamtmenge der Emissionen dividiert durch die produzierte Verkaufsmenge) bis 2020 um 20 Prozent zu senken. 2015 mussten wir einen Anstieg um 6,0 % (davon Scope 2 nach marked-based-Methode berechnet) verzeichnen, der hauptsächlich durch die o.g. Effekte hervorgerufen wurde.

Online-Ergänzung: 3-10.3-1:

eingeschränkt geprüft

Auch wenn ein wesentlicher Anteil unserer direkten Emissionen aus der Erzeugung von Energie resultiert, die an andere Firmen geliefert wird, nehmen wir gemäß den Regeln des GHG Protocol Das „Greenhouse Gas Protocol“ hat sich als das internationale Berechnungsinstrument zur Erfassung, Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasen etabliert. Die Standards umfassen alle Emissionen innerhalb einer Wertschöpfungskette. Hierbei richtet sich Bayer nach dem „Corporate Standard“, der die direkten (Scope 1) und die indirekt erzeugten (Scope 2) Treibhausgas- Emissionen umfasst, sowie nach dem „Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard“, der die Emissionen der übrigen Wertschöpfungsketten erfasst. Mit der Aktualisierung der GHG-Richtlinien zu Scope 2 wurde 2015 eine duale Berichterstattung eingeführt. Danach müssen die indirekten Emissionen sowohl nach der standortbezogenen (location-based) als auch der marktorientierten (market-based) Methode berichtet werden. Die standortbezogene Methode nutzt die regionalen oder nationalen durchschnittlichen Emissionsfaktoren, die marktorientierte Methode hingegen berücksichtigt die in den Nachweisinstrumenten enthaltenen anbieter- oder produktspezifischen Emissionsfaktoren. alle Treibhausgas-Emissionen aus der Umwandlung von Primärenergieträgern in Strom, Dampf oder Kälte in unsere Energiebilanz auf. Dadurch liegen unsere absoluten Zahlen zum Treibhausgas-Ausstoß höher als die Emissionen, die sich aus der Geschäftstätigkeit von Bayer ergeben. Eine bessere Aussagekraft besitzt dagegen die Menge der spezifischen Treibhausgas-Emissionen. Diese stellt die unmittelbar von Bayer zu verantwortenden Treibhausgas-Emissionen bezogen auf die produzierten Verkaufsmengen der drei Teilkonzerne dar.

Treibhausgas-Emissionen für Teilkonzerne und Servicegesellschaften1

 

 

Summe der direkten und indirekten Emissionen in Mio t CO2-Äquivalenten

 

 

20122

 

2013

 

2014

 

20155

1

Die indirekten Emissionen wurden nach der market-based Methode berechnet. Da die hierfür benötigten Re-Diss-Faktoren erst seit 2012 zur Verfügung stehen, werden die Daten nur für 4 Jahre dargestellt.

2

Die Emissionen aus der Konzernfahrzeugflotte werden seit 2012 erfasst, jedoch nicht teilkonzernspezifisch, und den direkten Konzernemissionen in Tabelle 3.10.3 zugeordnet. 2015 betrugen die Emissionen aus der Konzernfahrzeugflotte 0,14 Mio. t CO2-Äquivalente.

3

Die für Currenta ausgewiesenen Emissionen gehen auf die Energiebereitstellung an externe Chemiepark-Partner zurück.

4

Bei der Produktionsmenge werden die bei der Produktion anfallenden Nebenprodukte Natronlauge und Salzsäure sowie Handelsprodukte nicht berücksichtigt.

5

Die am Standort Belford Roxo, Brasilien, aufgetretenen Emissionen in Höhe von 0,06 Mio. t CO2-Äquivalenten sind in dieser Tabelle nicht enthalten, sondern werden in der Tabelle 3.10.3 konzernübergreifend berichtet.

HealthCare

 

0,60

 

0,57

 

0,57

 

0,57

CropScience

 

0,96

 

0,99

 

0,97

 

1,05

Covestro

 

5,29

 

5,42

 

6,27

 

6,41

Currenta3

 

1,99

 

1,92

 

1,62

 

1,47

Spezifische Treibhausgas-Emissionen Covestro (t CO2-Äquivalente pro t produzierte Verkaufsmenge)4

 

0,93

 

0,97

 

1,03

 

1,10

Die von Currenta betriebenen Abfallverbrennungsanlagen gewannen 2015 knapp 1 Mio t Dampf aus der Verbrennung von über ca. 250.000 t gefährlichen Abfällen aus den Chemparks und einigen Produktionsfirmen von außerhalb. Im Vergleich zur Nutzung fossiler Energieträger können so ca. 200.000 t CO2 pro Jahr weniger emittiert werden.

Mit dem GHG-Protocol „Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting & Reporting Standard“ wird das Reporting für alle relevanten indirekten Emissionen, die aus der Wertschöpfungskette resultieren, verbindlich geregelt. Bayer hat nach gründlicher Prüfung neun wesentliche Scope-3-Kategorien identifiziert, die wir im CDP (vormals Carbon Disclosure Project) ist eine unabhängige „Not-For-Profit“-Organisation, die sich im Auftrag von Analysten und Investoren für die transparente Berichterstattung von Treibhausgas-Emissionen und der Wassernutzung (Water Disclosure Report) durch Unternehmen einsetzt. CDP veröffentlicht jährlich zwei Klima-Ratings: Der Grad und die Qualität der Offenlegung von klimarelevanten Daten sind ausschlagend für den „Climate Disclosure Leadership Index“ (CDLI). Die am besten bewerteten Unternehmen bilden zudem den „Climate Performance Leadership Index“ (CPLI). -Bericht ausführlich darstellen. Dabei werden insbesondere solche Emissionen berücksichtigt, bei denen signifikante Reduktionspotenziale bestehen, wie z. B. bei den verkehrsbedingten Emissionen aus Geschäftsreisen.

2015 nahm der Bayer-Konzern mit insgesamt 19 Anlagen am europäischen Emissionshandel teil. Die Treibhausgas-Emissionen dieser Anlagen beliefen sich auf ca. 2,32 Mio t CO2-Äquivalente.

Weitere direkte Emissionen in die Luft

Der Ausstoß an ozonabbauenden Substanzen („Ozone Depleting Substances“, ODS) verringerte sich um 20,7 %. Die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen ohne Methan („Volatile Organic Compounds“, VOC) sanken um 24,0 %. Hauptemittent beider Emissionsarten ist weiterhin der CropScience-Standort in Vapi, Indien, der 55,4 % der Emissionen an VOC und 94,3 % der ODS-Emissionen ausmacht. Das dort seit vier Jahren laufende Projekt zur Reduzierung dieser Emissionen zeigt weitere Erfolge: Die VOC-Emissionen gingen um weitere 38,3 % zurück. Auch die ODS-Emissionen wiesen dort einen Rückgang um 21,1 % auf. Im Laufe des Jahres 2016 wird eine zentrale Abluftreinigung am Standort Vapi in Betrieb genommen. Diese wird die zahlreichen dortigen Emissionsquellen zusammenführen und zu einer weiteren signifikanten Reduktion führen.

Emissionen ozonabbauender Substanzen (ODS)1

 

 

2011

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

1

Ozone Depleting Substances (ODS) in CFC-11-Äquivalenten

ODS in t / a

 

16,3

 

16,3

 

15,7

 

14,8

 

11,7

Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC)1

 

 

2011

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

1

Volatile Organic Compounds (VOC) ohne Methan

VOC in 1.000 t / a

 

2,69

 

2,60

 

2,27

 

2,12

 

1,61

VOC in kg / t produzierte Verkaufsmenge

 

0,2457

 

0,2316

 

0,2047

 

0,1864

 

0,1379

Die Emissionen von Schwefeldioxiden verringerten sich um 4,1 %. Auch die Staubemissionen sanken, bedingt durch Rückgänge an den Covestro-Standorten Baytown, USA, und Caojing, China, um 8,9 %. Der Ausstoß von Stickstoffoxiden stieg dagegen um 2,4 %, und auch die Kohlenstoffmonoxid-Emissionen erhöhten sich um 2,1 %. Beide Anstiege sind im Wesentlichen auf Unterschiede in den verwendeten Kohlesorten am Standort Uerdingen, Deutschland, zurückzuführen.

Online-Ergänzung: 3-10.3-2:

eingeschränkt geprüft
Weitere wichtige direkte Emissionen in die Luft

 

 

in 1.000 t / a

 

 

2011

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

CO

 

1,31

 

1,00

 

0,94

 

0,91

 

0,93

NOX

 

3,66

 

3,07

 

2,51

 

2,36

 

2,42

SOX

 

2,27

 

1,85

 

1,32

 

1,22

 

1,17

Staub

 

0,18

 

0,18

 

0,16

 

0,25

 

0,23