10. Umweltschutz

Bayer nimmt seine Verantwortung für den Umweltschutz sehr ernst. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Belastungen für die Umwelt durch unsere Geschäftstätigkeit zu verringern sowie innovative Produktlösungen zu finden, die der Umwelt nützen. Unsere ökologischen Standards gelten weltweit.

Der effiziente Umgang mit Rohstoffen und Energie ist heute sowohl ein ökologisches als auch ein ökonomisches Gebot. Ökoeffiziente Prozesse helfen, die Umwelt zu entlasten und gleichzeitig Kosten für Material, Energie, Emissionen und Entsorgung zu senken.

Unser Einsatz von Energieträgern, Wasser und anderen Ressourcen, aber auch unsere Emissionen und Abfälle werden wesentlich durch einige wenige Faktoren bestimmt. Unser Produktportfolio und die Nachfrage nach unseren Produkten bestimmen den Einsatz von Materialien und Energie. Zugleich verbessern wir kontinuierlich unsere Produktionsverfahren, um diese ressourcenschonender und emissionsärmer zu gestalten. Wie effizient wir unsere Ressourcen einsetzen, messen wir in Relation zur produzierten Verkaufsmenge, die Zwischenprodukte nicht mit einschließt.

Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen für die Bereiche Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität ( HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) Englische Abkürzung für Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität. ) werden auf Konzernebene festgelegt, dazu dienen u.a. Konzernregelungen sowie Ziele und Leistungskennzahlen. Die operative Steuerung erfolgt im Bereich Umweltschutz (von z. B. Ressourcennutzung über Emissionen im Bereich Luft, Wasser und Boden bis hin zu Abfall) auf Teilkonzernebene mithilfe von HSEQ-Managementsystemen, Gremien und Arbeitsgruppen.

In unserem Engagement für Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit gehen wir über gesetzliche Vorgaben hinaus. Bei Investitionsvorhaben, die ein Volumen von 10 Mio € überschreiten, berücksichtigen wir in besonderer Weise Umweltaspekte und nehmen eine freiwillige ökologische Beurteilung vor. Bei Unternehmenszukäufen überprüfen wir vor der Transaktion, ob an den Produktionsstandorten die geltenden Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen sowie grundlegende Arbeitnehmerrechte eingehalten werden.